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Tour de“ Salza“ (Teil 1)
- Bericht + Fotos: Christine Trummer
- Dauer: 4 Tage
- Distanz: 80 km
- Boote: OUTSIDE, ADVENURE, JUMP
- Etappe: Ziel war es, die gesamte Strecke von Gusswerk bis kurz vor der Mündung in die Enns in vier Tagen abzufahren
Mitte August 2008 haben sich acht motivierte Sportlehrer an den wunderschönen steirischen Fluss Salza begeben mit dem Ziel, die persönlichen Paddelkenntnisse auf Wildwasserstufe 2 bis 4 zu erweitern und gleichzeitig auch die unberührte Natur entlang des Flusses zu erleben.
Aufgrund der schlechten Wetterprognosen schlugen wir für die nächsten 4 Tage unser Basecamp am Campingplatz „Wildalpen-Naturfreunde“ auf. Von dort aus starteten wir täglich unsere Etappen.
Olympus Austria stellte uns freundlicherweise die stoßfeste und wasserdichte Olympus µ850 SW-Digitalkamera zur Verfügung, die der optimale Begleiter für dieses Abenteuer war.
Der erste Tag
Frühmorgens kommen wir am Campingplatz an und schlagen in Windeseile unser Camp auf. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer kurzen Besprechung machen wir uns schon auf den Weg zu unserer ersten Etappe. OUTSIDE und ADVENTURE erweisen sich als bestens geeignet für unseren Trip, einerseits um das Wildwasser zu erkunden und andererseits um die Boote auch einfach im Auto zu verstauen.
Da der Wasserstand sehr niedrig ist, starten wir nicht wie geplant von Gusswerk, sondern erst 20 km weiter flussabwärts.
Die Einstiegsstelle liegt direkt unter einer Brücke und bietet genug Platz, die Boote aufzupumpen und die Grundtechniken kurz zu wiederholen.
Voller Motivation starten wir unsere erste Etappe. Der Fluss ist ruhig und es gibt kaum Hindernisse.
Wir nutzen das schöne Wetter und machen eine Mittagspause am Campingplatz.
Da unsere „Aufwärmrunde“ so schnell und gut funktionierte und auch das Wetter traumhaft schön ist, paddeln wir den Weg von der Einstiegsstelle bis zum Campingplatz Wildalpen noch ein zweites Mal.
Bernhard beschließt diesmal das „JUMP“ auf seine Wildwassertauglichkeit zu testen.
Es ist sehr wendig, sehr leicht und gut zu fahren.
Außerdem zieht es auch einige Blicke von professionellen Kajakern auf sich, die den Prototypen gleich testen wollen.
Abends nutzen wir das noch schöne Wetter.
Nach einer ausgiebigen „Holz-Hack-Session“ machen wir ein Lagerfeuer und kochen eine kräftige Portion Spaghetti mit Tomatensauce für die hungrigen Mäuler.
Der zweite Tag
In der Früh ist das Wetter noch schön und so stellen wir ein Auto nach Palfau und starten unsere Etappe direkt beim Campingplatz. Die Strecke ist schon etwas anspruchsvoller mit Wildwasserstufen von 2 bis 3+. Mit dem OUTSIDE und ADVENTURE macht es erst so richtig Spaß.
Die Natur entlang der Salza ist wunderschön und vor allem die Schlucht lässt uns vor lauter Staunen ein paar Hindernisse übersehen… glasklares Wasser, Sandbänke, beeindruckende Felsformationen und diese Unberührtheit sind es wert auch mal zu kentern.
Auch das JUMP wird wieder ausgetestet, dieses Mal von Markus, der diese lange Etappe ausgezeichnet meistert und sich schnell in das wendige Wildwasserkajak verliebt hat.
Spielerisch „surft“ er auf jeder Welle mit einem großen Lächeln, das so schnell nicht mehr vergeht …
Da das Wetter noch stabil ist und noch nicht genug vom Paddeln haben, beschließen wir die Strecke zu verlängern. Unsere Burschen parken die Autos weiter flussabwärts und währenddessen genießen die Mädels die Ruhe im Einklang mit der Natur.
Bevor es weitergeht, üben wir das Wurfsackwerfen, um im Falle des Falles bestens gerüstet zu sein.
Beim letzten Stück der Etappe beginnt das Wetter leider umzuschlagen. Nach und nach wird es kälter, Nebel kommt auf und am Schluss beginnt es dann auch noch zu regnen und zu donnern. So paddeln wir schneller, um noch rechtzeitig vor dem Unwetter an unsere Ausstiegsstelle zu kommen.
Wir schaffen es nicht mehr ganz im Trockenen an zu kommen und die wärmende Dusche am Campingplatz nutzen wir sofort aus.
Unsere Abendgestaltung verbringen wir UNO-spielenderweise unter dem Regendach des Campingplatzes. Mit ein paar Kindern veranstalten wir noch ein Rennen mit selbst gebastelten Autos aus Plastikflaschen. Ein Spaß, der das schlechte Wetter schnell vergessen lässt.
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