
GRABNER LIVE
Tibet´s letztes Geheimnis
| Text und Fotos: | Bruno Baumann |
| Begleitung: | Jan Bernotat, Karl Rösler, Carsten Bombis |
| Reiseziel: | Sutley-Canyon |
| Boote: | GRABNER Outside |
Die Expedition in den zum Teil unbekannten und schwer zugänglichen
Sutley-Canyon ergab, daß diese heute verwüstete und von den Menschen
verlassene Region, bereits in vorbuddhistischer Zeit ein blühendes
Kultur-Zentrum war.
In der Canyonlandschaft des Sultey blieben die Relikte des Königreiches
namens Shang Shung Forschern und Reisenden bisher verborgen.Fachgelehrten
zweifelten deshalb ihre wirkliche Existenz bis vor kurzem noch an und wiesen
Shang Shung in das Reich der Legenden. Im Zuge der Erstbefahrung des
Sutley-Canyons mit Wildwasser-Schlauchbooten fand die Expedition, wie von
Bruno Baumann vermutet, sowohl bauliche als auch
religiöse Spuren dieses Königreich, daß vor 1200 Jahren von der Bildfläche
der Geschichte plötzlich verschwand und die Vorstellungen vom "Traumland"
Shambhala bzw. das im Westen bekannte Shangri-La, inspirierte.
Bereits nach wenigen Kilometern Bootsfahrt und noch im Bereich des
Canyon-Eingangs, fand Bruno Baumann und sein Team (Jan Bernotat, Karl Rösler
und Carsten Bombis) die steinernen Fundamente einer Shang Shung
Stadt mit Gräbern. Nur wenige Kilometer entfernt auf einer Bergspitze
entdeckten sie die Reste einer Königsburg mit einem Schrein, in dem Mönche
des nahegelegen Bön-Klosters (Bön = autochthone Ur-Religion Tibets) eine
lebensgroße Figur verehrten, die einen Shang-Shung-Prinzen darstellt.
Die Erstbefahrung des zentralen und völlig unzugänglichen Teil des
Sutley-Canyons gestaltete sich erwartungsgemäß schwierig. Zum Schlüsselstück
wurde ein mehrere Kilometer langer Felsdurchbruch, in der sich der Fluß auf
bis zu zwei Meter verengte und zwischen 400 Meter glatten, senkrechten
Wänden eingezwängt wurde. Eine Erkundung auf Befahrbarkeit entlang des
Flusses selbst war damit unmöglich. Der Versuch einer Durchfahrt ohne
Erkundung wäre viel zu riskant gewesen, denn mögliche unüberwindliche
Hindernisse wir Felsstürze, Wasserfälle
oder Katarakte, hätten Ausweglosigkeit bedeutet, weil es keine
Rückzugsmöglichkeit mehr gegeben hätte. Fast hätte sich die Expedition schon
zu weit in den Canyon gewagt, denn erst nachdem es Bruno Baumann
und Karl Rösler gelang mit ihrem Boot ein Stück gegen die Stromschnellen
paddelnd zurückzulegen, fanden sie einen gangbaren Weg aus dem Canyon, der
es ihnen ermöglichte, den oberen Rand zu erreichen und den Flußlauf von der
400 Meter über dem Fluß liegenden Abbruchkante zu erkunden. Glücklicherweise
erwies sich dieser als befahrbar, so daß die Bootsfahrt wie geplant
fortgesetzt werden konnte. Ein Rückzug an dieser Stelle wäre nur unter
großen Schwierigkeiten möglich gewesen.
Die folgenden Kilometer durch den engsten Teil des Sutley-Canyons waren der
spektakuläre landschaftliche Höhepunkt der Flußbefahrung. Türkisgrün und
ruhig wand sich der Sutley durch dieses Felskorsett. Bemooste Quellen und
Wasserfälle fielen herab.
Dann öffnete sich der Canyon wieder etwas und bis auf wenige Stellen, an
denen die Boote wegen der Verblockung, übertragen werden mußten, erwies sich
der Fluß als gut befahrbar.
Schließlich erreichte die Expedition das breite Tal von Töling mit den
bekannten buddhistischen Tempeln von Guge, die wegen der Qualität ihrer
Wandbilder und Figuren als das "große Wunder Tibets" gerühmt werden.
Die Reise sowie die Funde wurden in Filmaufnahmen dokumentiert. Bruno
Baumann und Jan Bernotat entwickeln aus diesem Material mit renommierten
Produktionsfirmen und Sendern ein internationales TV-Projekt, daß
voraussichtlich 2006 zur Ausstrahlung kommt.
Bruno Baumann, Tibet im Juni 2004
BRUNO BAUMANN besucht GRABNER Messestand
Soeben zurückgekehrt von der Sutley-Canyon Expedition stattete Herr Bruno BAUMANN der Firma GRABNER einen Besuch bei der OUTDOOR Messe in Friedrichshafen ab. Er hatte die Erlebnisse und zum Teil dramatischen Situationen noch "frisch" im Gedächtnis, entsprechend spannend war sein Bericht.
Höchstes Lob gab es für die GRABNER OUTSIDE Boote, die sich bei dem anspruchsvollen Einsatz, dem scharfem Ufergestein und der hohen Zuladung besten bewährten. Für Bruno BAUMANN gibt es dafür keine Alternative und bei weiteren ähnlichen Expeditionen werden GRABNER Boote immer wichtiger Teil der Ausrüstung sein.
Die nächsten Monate wird Herr Baumann nützen, das Abenteuer entsprechend zu dokumentieren und einen Fernsehfilm vorzubereiten. Wann dies genau ausgestrahlt wird, steht zur Zeit noch nicht fest.

- 1. Bruno Baumann wenige Tage nach seiner Rückkehr

- 2. Firmenchef Grabner lauscht aufmerksam den spannenden Erzählungen

- 3. Die Abenteuer Begeisterung ist Hr. Baumann ins Gesicht geschrieben










